Wer ist PingPongParkinson Deutschland e.V. und wie ist PPP entstanden?

Bei der Spendenübergabe an den Dachverein in Nordhorn berichtete der Vereinsvorsitzende Thorsten Boomhuis, dass er als Tischtennis-Weltmeister mit nur 37 Jahren an Parkinson erkrankt ist. Immer dann, wenn er PingPong gespielt hat, ging es ihm anschließend besser. Daraufhin entstand Kontakt zu anderen Parkinson-Patienten mit ähnlichen Erfahrungen. Auch diese Spieler hatten alle festgestellt, dass sie sich nach einem Tischtennisspiel besser fühlten.

In New York entstand dann bei einer Weltmeisterschaft die Idee, in Deutschland eine Tischtennisgruppe für Menschen mit Parkinson-Erkrankung zu bilden. Daraus sind bis heute bundesweit über 300 Vereine mit zwischenzeitlich über 3.000 Mitgliedern entstanden. .

Jochen Bock und Thorsten Boomhuis beim Spiel

Jochen Bock und Thorsten Boomhuis beim Spiel

Gegründet in 2020 in Nordhorn, baute der Verein in wenigen Jahren ein bundesweites Netzwerk von weit über 100 Stützpunkten auf und zählt heute bereits über 3000 Mitglieder. Der Verein ist ein bundesweiter Zusammenschluss von kooperierenden Vereinen und Einzelpersonen

Zwischenzeitlich gibt es über 10 Kooperationen-Kliniken

Seit Anfang des Jahres 2024 reifte die Idee, den Fachkliniken für Parkinson bundesweit das Prinzip “PingPongParkinson” und die positiven Einflüsse, die Tischtennis auf die Symptome der Parkinson-Erkrankung hat, näherzubringen. Aus dieser Grundidee heraus entstand der Begriff “Kooperationsklinik”.

Eine Kooperationsklinik bietet Tischtennis als Therapie bei Parkinson-Komplextherapien oder bei Rehabilitaionsmaßnahmen rund um Parkinson an.

PingPongParkinson Deutschland e.V. hat unter den nationalen Verbänden aktuell einen sehr großen Zulauf. Täglich kommen durchschnittlich 3 neue Spieler hinzu. 

PingPongParkinson auch für Rollstuhlfahrer

Was macht PPP sonst noch?

Der Mittelpunkt der Tätigkeit von PPP ist es, Betroffenen und den Angehörigen Informationen und den gegenseitigen Austausch anzubieten.

Das Konzept von PingPongParkinson beruht darauf, dass Tischtennis für jedermann zugänglich sein soll, der an Parkinson erkrankt ist. Niemand muss vorher Tischtennis gespielt haben und niemand muss eine besondere Eignung mitbringen. In den Vereinen wird Tischtennis vom Anfänger bis zum Weltmeister angeboten. 

Wichtig ist auch der soziale Kontakt mit ebenfalls erkrankten Menschen. Hier wird jedem Betroffenen das Gefühl vermittelt: „ich bin mit dieser Krankheit nicht allein“. Man redet mit einander und tauscht sich gemeinschaftlich aus.

Weitere Aufgaben und Ziele von PPP:

PingPongParkinson arbeitet auch aktiv an Beratungsangeboten für Betroffene und Angehörige. PPP möchte die positiven Eigenschaften des Tischtennis bei neurologischen Erkrankungen und auch bei Demenz-Erkrankten gerne ausbauen. 

 

Für mehr Informationen diese Links anklicken:

PingPong-Homepage
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Das D5-Präsidium 2025 – 2027 bedankt sich für die Unterstützung

  • Christian Busch, Distrikt-Präsident
  • Jochen Bock, Distrikt-Past-Präsident
  • Arthur Podkocki, Distrikt-Vize-Präsident

Eine Initiative vom Distrikt 5, Old Tablers Deutschland, Christian Busch, Distrikt-5-Präsident, Enzianstraße 12 A, 32423 Minden. Die Freigabe der Bilder erfolgte von Herrn Manfred Greve, PingPongParkinson Deutschland eV, Barbarastraße 15,48529 Nordhorn