Runter vom Sofa und ran an die Platte.

Leider gibt es in jeder Nachbarschaft Menschen, die von der Krankheit betroffen sind. Parkinson ist eine Krankheit, für die es trotz intensiver Forschung noch keine Heilung gibt. Viele an Parkinson erkrankte Menschen ziehen sich aus dem Leben zurück und vereinsamen häufig. In der Praxis hat sich gezeigt, dass Tischtennis für viele Betroffene eine gute Therapie ist. 

PingPong für Parkinson-Erkrankte

Wissenschaftliche Studien zu Tischtennis bei Parkinson-Erkrankung

Erste wissenschaftliche Studien bestätigen das Empfinden aller Betroffenen, die es ausprobiert haben: Die fortschreitende Verschlechterung der Symptome der Parkinson-Krankheit kann durch das Spielen von Tischtennis als physikalische Therapie verlangsamt werden. Dafür hat sich das Mittel Tischtennis als ideal herausgestellt.

Der Mittelpunkt der Tätigkeit von PPP ist es, Betroffenen und den Angehörigen Informationen und den gegenseitigen Austausch anzubieten.

Das Konzept von PingPongParkinson beruht darauf, dass Tischtennis für jedermann zugänglich sein soll, der an Parkinson erkrankt ist. Niemand muss vorher Tischtennis gespielt haben und niemand muss eine besondere Eignung mitbringen. In den Vereinen wird Tischtennis vom Anfänger bis zum Weltmeister angeboten. 

PingPong für Parkinson-Erkrankte

Hier ist ein Weg, damit Angehörige die Lebensqualität von Erkrankten verbessern können.

Die Geschäftsführerin des PingPongParkinson e.V., Sabine Herrmann, berichtete, dass viele Spieler sehr skeptisch kommen, weil sie noch nie Tischtennis gespielt haben.

Darum kennen viele Angehörige die Argumente der Betroffenen: „Was soll ich da?“, „Ich habe noch nie Tischtennis gespielt und ich mache mich dort nicht zum Clown“, „Lass mich in Ruhe – ich will davon nichts wissen“ usw. usw. usw. Manche Menschen müssen zu ihrem Glück auch genötigt werden. Und so können Angehörige immer und immer wieder nerven: „Nun geh doch mal hin und probiere es aus – erst dann kannst Du sagen, dass es Dir nichts bringt. Aber bitte nicht vorher!“

Wenn die Aufforderung immer und immer wieder kommt, geben die Betroffenen irgendwann einmal nach und probieren es aus. Und dann kommt plötzlich der Aha-Effekt: sofort nach einem Spiel merken die Teilnehmer, dass sie sich besser fühlen. Zufall? Also probieren sie es noch einmal aus und noch einmal – und immer und immer wieder fühlen sie sich nach jedem Spiel deutlich besser. Und sie haben Kontakt mit ebenfalls Betroffenen, kommen ins Gespräch und tauschen  sich aus. Und dann passiert das: 98% bleiben und machen weiter.

Wichtig ist auch der soziale Kontakt mit ebenfalls erkrankten Menschen. Hier wird jedem Betroffenen das Gefühl vermittelt: „ich bin mit dieser Krankheit nicht allein“. Man redet mit einander und tauscht sich gemeinschaftlich aus.

Helmut Oink, im Vorstand zuständig für Spenden und Öffentlichkeitsarbeit, findet als positiven Nebeneffekt wichtig, dass die Patienten mit anderen Patienten ins Gespräch kommen und dass man sich über den Alltag mit allen negativen und positiven Erlebnissen austauschen kann.

PingPongParkinson auch für schwerst Erkrankte

Wer noch nie Tischtennis gespielt hat, kann sofort mitmachen und mitspielen.

Täglich kommen bundesweit drei Mitspieler hinzu. Die meisten sind Neulinge, die noch nie einen Tischtennisschläger in der Hand hatten. Das macht auch nichts, denn primär kommt es auf die Bewegung an. Das Erlernen geht ganz schnell. Irgendwann trifft jeder seinen ersten Ball.

Für mehr Informationen diese Links anklicken:

 

 

 

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Das D5-Präsidium 2025 – 2027 bedankt sich für die Unterstützung

  • Christian Busch, Distrikt-Präsident
  • Jochen Bock, Distrikt-Past-Präsident
  • Arthur Podkocki, Distrikt-Vize-Präsident

Eine Initiative vom Distrikt 5, Old Tablers Deutschland, Christian Busch, Distrikt-5-Präsident, Enzianstraße 12 A, 32423 Minden. Die Freigabe der Bilder erfolgte von Herrn Manfred Greve, PingPongParkinson Deutschland eV, Barbarastraße 15,48529 Nordhorn